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Erneuerbare
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2.1 Förderung auf Bundesebene

2.1.1 Das „Marktanreizprogramm zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien"

Mit dem am 1. September 1999 gestarteten „Marktanreizprogramm zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien" [2.5], das auch als „200 Mio. DM-Programm" bezeichnet wird, setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie das bisherige Programm aus dem Jahr 1994 mit einem deutlich erweiterten Konzept fort. Während für die Jahre 1994-1999 insgesamt 100 Mio. DM bereitgestellt wurden, sind jetzt jährlich 200 Mio. DM geplant. Insgesamt sind bis 2003 Fördergelder von 1 Mrd. DM vorgesehen. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass nach einer Pause von mehreren Jahren nun auch wieder größere Geothermieanlagen in die Förderung einbezogen wurden.

Interessant ist die Frage nach den Förderquoten des Programms. Da die Investitionskosten speziell bei Wasserkraft-, Biomasse- und Geothermieanlagen stark variieren können, lassen sie sich allerdings nur näherungsweise ermitteln. Zieht man dazu die im Kapitel 1 beschriebenen Referenzsysteme heran, so ergibt sich das in (Tab. 2-4) dargestellte Bild. Danach beträgt die Förderung, die sich aus dem Investitionskostenzuschuss bzw. dem Teilschulderlass ergibt, 10 bis 15% der Investitionskosten. Ausnahme ist die Nutzung von Biogas, für die ein Schulderlass bis zu 30% gewährt wird. Bei der Darlehensförderung ergibt sich ein zusätzlicher Vorteil von etwa 15% aus der Zinsverbilligung bzw. den tilgungsfreien Anlaufjahren. Die Förderquote errechnet sich damit für größere Anlagen insgesamt zu ca. 25% bzw. bis 45% bei Biogasanlagen.


Tab. 2-4: Abschätzung der Förderquoten des Marktanreizprogramms

Aus Sicht der Verbände wurde das Programm zwar im Grundsatz begrüßt, es bietet jedoch auch Anlass zur Kritik. So weist die Geothermische Vereinigung darauf hin, dass die Tiefengeothermie - für die das Kumulierungsverbot nicht gilt - auf zusätzliche Mittel aus den Bundesländern angewiesen sei, die zurzeit nicht gesichert sind. Bedauert wird dabei besonders, dass Baden-Württemberg trotz günstiger geothermischer Potenziale keine Förderung anbietet. Kritisiert wird auch, dass aus dem Bundesprogramm EVU nur unter bestimmten Bedingungen und Projekte mit kommunaler Mehrheitsbeteiligung - also auch von Stadtwerken - gar nicht gefördert werden können.



2.3 Private Förderung

2.3.3 Grüner Strom

2.3.3.2 Exkurs: Zertifizierung Grüner Stromangebote

Ein Schlüsselelement für einen funktionierenden und wachsenden Grünen Strommarkt ist das Vertrauen der Verbraucher, das nur durch ein hohes Maß an Transparenz gewonnen werden kann. Der bestehende Variantenreichtum und das Fehlen einer einheitlichen Definition von Grünem Strom machen es den Kunden allerdings zurzeit nicht leicht, das richtige Produkt zu finden.
Um dem Abhilfe zu schaffen, wurden deshalb - wie in anderen Bereichen - Gütesiegel (auch Label oder Zertifikate) entwickelt. Am weitesten vorangeschritten sind diejenigen des TÜV (www.tuevproductservice.de) des Öko-Instituts in Freiburg (www.oeko.de) und des Grünen Strom Label e. V. (www.eurosolar.org), der von folgenden Umwelt- und Verbraucherverbänden getragen wird: BUND, Naturschutzbund Deutschland, Bund der Energieverbraucher, Deutscher Naturschutzring, EUROSOLAR, Initiative Naturwissenschaftler für den Frieden, IPPNW, futur 3 und Verbraucher-Initiative.

Unterschiede weisen die Labels allerdings in der Anerkennung der Stromerzeugung aus bestehenden (Alt-)Anlagen auf, worin sich auch die verschiedenen Motivationen der Kunden von Grünem Strom widerspiegeln. Offensichtlich bestehen hier zwei Gruppen. Die Motivation „Zuwachs erneuerbarer Energien" gilt für jene, die einen schnelleren Ausbau einer umweltverträglicheren Energieversorgung finanziell unterstützen möchten. Die „Mein Strom soll grün sein"-Kunden möchten lediglich sichergestellt wissen, dass „ihr" Strombedarf aus umweltfreundlicher Erzeugung gedeckt wird. Die Frage, ob es sich um neue oder alte Anlagen handelt, ist für sie von untergeordneter Bedeutung.

Abbildung Jahrbuch Erneuerbare Energien 2000

ISBN 3-927656-11-9

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